Goldlines Schmuckversand

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WISSENSWERTES ÜBER GOLD UND DIAMANTEN

 
GOLD

Gold fasziniert seit tausenden von Jahren und steht für das Edle und Unzerstörbare, aber auch für die Reinheit der Seele.

Psychologisch symbolisiert Gold Werte von höchster Kostbarkeit, und zwar Ganzheit und Vollständigkeit. Goldfunde und Goldgeschenke im Traum haben meist die äußerst positive Bedeutung des Gewinns von großen Erkenntnissen und von Bewusstseinserweiterung.

In der Natur kommt Gold gediegen (als Metallklumpen oder Nugget) oder im Gestein verborgen vor. Goldhaltiges Gestein enthält das Metall in einem Verhältnis von etwa 1:300'000.

Aus einer Unze Gold (etwas mehr als 30 Gramm) kann ein 100 Kilometer langer Draht gezogen werden. Es ist so dehnbar, dass eine Folie von nur 1/10000 Millimeter Dicke daraus gefertigt werden kann, so dünn, dass Licht es mühelos durchdringt.

Seiner großen Dehnbarkeit entspricht seine geringe Härte. Da es für viele Verwendungszwecke zu weich wäre, wird es mit anderen Metallen verbunden (legiert), z.B. Silber, Kupfer oder Zink. In Rotgold ist Kupfer, in Weißgold sind Anteile von Palladium und Zink enthalten.

Der Feingehalt an Gold wird entweder a) in Karat angegeben; reines Gold hat 24 Karat; oder b) als sogenannter Feingehalt: 333er Gold enthält ein Drittel des edlen Metalles; 585er Gold ist für Schmuck gebräuchlich; in der Schweiz wird hauptsächlich 750er Gold verarbeitet, 900er Gold wird für Münzen verwendet.

Gold widersteht allen Natureinflüssen. Säuren und Laugen (mit Ausnahme des sog. Königswassers, einer Mischung aus konzentrierter Salz- und Salpetersäure im Verhältnis 3:1) können dem Metall nichts anhaben. Es geht unter normalen Bedingungen keinerlei chemische Verbindungen ein. So oxidiert es auch nicht. In der Erde vergraben, behält es über Jahrhunderte und Jahrtausende seinen Glanz. Daher war das Gold ein archetypisches Symbol der Unsterblichkeit.

Astrologisch wird das Gold dem Sternzeichen Löwe, aber auch den Zeichen Stier, Zwilling und Waage zugeordnet.

Gold wird fast immer mit anderen Metallen legiert, welche ihm Härte, Widerstandsfähigkeit oder eine besondere Farbe verleihen.

Gelbgold

Ist am häufigsten in Gebrauch, das etwa gleiche Beimengungen von Silber und Kupfer enthält. Gelbgold zeichnet sich durch seine schöne warme Farbe aus.

Rotgold

Gold mit einer Kupferbeimischung, die ihm eine rötliche Farbe verleiht.

Weissgold

Hellfarbene Goldlegierung mit einer Beimischung von Kupfer, Palladium oder anderen Platinmetallen, seltener auch Zink.



DIAMANTEN

Das Feuer der Liebe Der Diamant kann besonders durch seine Brillanz - durch die vielfache Reflexion des Lichtes - faszinieren, und als das härteste Mineral kann er uns das Gefühl von Unsterblichkeit geben. Entstanden tief im Innern der Erde, hat er nach langer Reise den Weg ans Licht zu uns gefunden. Als Symbol von Stärke und Unbesiegbarkeit hat er schon immer die Phantasie beflügelt. Sein Name stammt vom griechischen Wort "adamas", was "Unbezwingbarkeit" bedeutet, und weil wahre Liebe nicht zu besiegen ist, wird der Diamant oft mit ihr in Verbindung gebracht.

Diamant Kurzbeschreibung (Steckbrief)

Farbe: farblos, blau, braun, gelb, grün, rötlich, schwarz
Transparenz: kristallklar bei Schmuckdiamanten, sonst auch undurchsichtig
Mohs-Härte: 10 (Das härteste Mineral)
Dichte: 3,52 g/cm³
Chemische Formel: C
Brechungsindex: 2,42
Übliche Schliff-Formen: Brillantschliff, Ovalschliff, Tropfenschliff, Marquiseschliff, Smaragdschliff
Bedeutende Fundgebiete: Russland, Botsuana, Australien, Kongo, Kanada, Südafrika, Angola, Namibia
Mögliche Wirkung auf den Menschen:
Gilt als Schutzstein, der Selbsterkenntnis und Vervollkommnung fördern kann.
Soll Depressionen und Ängste verhindern

Ursprung, Abbau, Handel

Diamanten entstanden durch Kristallisation von reinem Kohlenstoff ca. 150 bis 200 km unter der Erdoberfläche bei einer Temperatur von über 1300 Grad Celsius und einem Druck von ca. 60.000 bar. Vor ungefähr 2 Milliarden Jahren gelangten Diamanten durch gewaltige Vulkanausbrüche an die Erdoberfläche. Im vulkanischen Gestein, den sogenannten Kimberlit-Schloten, kühlten die Kristalle ab. Diese alten Vulkanschlote sind heute Hauptfundorte der Diamanten. Die Reise durch den Erdmantel haben allerdings nur wenige Kristalle überstanden, weshalb Diamanten so selten sind. Von Beginn der Diamantensuche bis heute konnten erst ca. 400 Tonnen gewonnen werden. Nur 20 % der Rohdiamanten eignen sich für die Herstellung von Schmucksteinen, und wiederum nur ein Bruchteil davon ist nach dem Schleifen größer als ein viertel Karat. Das Aufspüren von Diamanten ist bis heute schwierig geblieben. Um einen geschliffenen Diamanten von 1 Karat zu gewinnen, müssen durchschnittlich 250 Tonnen diamanthaltiges Gestein abgebaut und verarbeitet werden. Die ersten Diamanten wurden vor mehr als 2500 Jahren in Indien entdeckt. Die moderne Diamantenindustrie entstand allerdings erst im späten neunzehnten Jahrhundert durch die Funde in Südafrika. Die größten Schleifzentren befinden sich heute in Antwerpen, New York, Bombay und Tel Aviv. Der Wert der Diamantenproduktion macht ca. 90 % des gesamten Edelsteinhandels aus.

Wertbestimmung

Die vier C‘s: Carat (Masse), Clarity (Reinheit), Colour (Farbe) und Cut (Schliff) bestimmen den Wert des Diamanten.

Masse - Carat
Karat, die Masseneinheit des Diamanten, bestimmt seine Größe. Weil ein Zweikaräter viel seltener vorkommt als zwei Einkaräter, ist er erheblich kostbarer, als die Summe der beiden einzelnen Steine. Die Größe eines Diamanten steigert seinen Wert jedoch erst dann, wenn auch die anderen Qualitätskriterien erfüllt sind. Das ist sehr selten, denn die Wahrscheinlichkeit von kleinen Einschlüssen ist bei größeren Steinen entsprechend höher. Ein metrisches Karat (1 ct) entspricht 0,2 Gramm und wird in 100 Punkte unterteilt. Ein Diamant mit 20 Punkten z. B. hat eine Masse von 0,20 Karat.

Reinheit - Clarity
Wie kein anderer Edelstein erreicht der Diamant durch seinen hohen Brechungsindex und den gewählten Schliff ein Höchstmass an Brillanz. Zu viele oder größere Einschlüsse können die Reflexion des einfallenden Lichtes vermindern. Die Auszeichnung "lupenrein" (IF= internally flawless) erhält er nur, wenn innere Merkmale bei zehnfacher Vergrösserung auch von Experten nicht mehr zu erkennen sind. Selbst Diamanten mit sehr geringen Einschlüssen (VSI = very small inclusions) sind selten genug.

Farbe - Colour
Auch wenn man Diamanten meistens in transparenter Ausführung antrifft, sind sie in wirklich weißer, farbloser Form sehr selten. Geschliffene Diamanten sind überwiegend leicht gelb bis braun gefärbt. Genauso selten wie "hochweiße" Diamanten sind die sogenannten fancy diamonds. Diese blauen, grünen, gelben, cognac- und rosafarbenen Liebhaberstücke sind ebenfalls wertvoll.

Schliff - Cut
Seine Brillanz erhält der Diamant erst dadurch, dass er in der richtigen Art geschliffen wird. Erst dadurch kommt es zur Totalrefflektion des Lichtes im Innern des Steines. Die Schliffart ergibt sich gewöhnlich aus der natürlichen Kristallform des Diamanten. Das Wort Brillant bezeichnet einen Stein, der rund geschliffen mindestens 57 Facetten aufweist. Im richtigen Verhältnis geschliffen, reflektiert der Diamant das Licht von einer Facette zur anderen, wodurch es dem Betrachter direkt entgegenblitzt. Ist der Diamant zu tief (zu dick) geschliffen, versiegt ein Teil des Lichtes in seinem Innern. Sobald der Schliff zu flach ausfällt, entweicht das Licht unreflektiert nach unten. Weitere Schliff- Formen sind der Ovalschliff, Tropfenschliff, Marquiseschliff und der Smaragdschliff.